26.04.2012 Test
[Alex] Asphalt: Injection kommt so langsam in die Preisregionen von unter 25 Euro, kann aber auch mit Rabatt beim Amazon Sparpaket für rund 10 Euro mitbestellt werden. Das Speil schläft schon seit einigen Wochen auf meiner PS Vita, es wird Zeit für einen Testbericht.
Ihr habt insgesamt 20 Wettbewerbe im Karrieremodus, die jeweils fünf Rennen bieten. Jedes Rennen bringt bei Erfolg fünf Sterne, diese schalten weitere Autos und Wettbewerbe frei. Die Menüs sehen mit den vielen animierten Icons und den präsentierten Autos sehr reizvoll aus, aber die Auswahl erfolgt ausschließlich über die Tasten. Neben all dem üblichen Schnickschnack gibt es noch eine Garage, freie Rennen, Multiplayer und zahlreiche Optionen.
Die Rennen bieten neben den üblichen Zielen wie Erster werden und alle Konkurrenten ausschalten, wofür es abgestuft dann einen bis drei Sterne gibt, noch weitere Aufgaben, welche es zu erfüllen gibt. So muss man eine gewisse Punkteanzahl fürs Driften sammeln oder eine bestimmte Menge an Gegnern an die Banden drücken.
Denn das Spiel bietet nicht nur heiße Rennaction, auch ein kleines Burnout will man sein. Nur das ist eben ein zu hoch angesetztes Ziel, denn die Karambolagen sehen unfreiwillig komisch aus und beim Sound der Verschrottungsorgien fangen wir erst gar nicht an, der reiht sich ganz weit hinten ein.
Was den nötigen Spielspaß nach wenigen Rennen bereits trübt sind neben den einfach aussehenden Gegenständen auch die rasenden Gegner. Das hat nichts damit zu tun, dass man das falsche, sprich zu langsame Auto, gekauft hat. Man fährt mit vollem Turbo dem Feld davon und muss feststellen, dass einem doch tatsächlich wenige Sekundenbruchteile sämtliche Gegner überholen. Das dann zumeist noch kurz vor der Zielline. Fair ist etwas anderes. Da kann man sich das beste Auto kaufen und die anfänglichen Kurse kaum noch bestreiten, denn die Zusatzsterne bekommt man auch nur, wenn das Hauptziel ebenso erfüllt ist. Was die Entwickler hier geritten hat, ich kann es mir beileibe nicht vorstellen.
Asphalt: Injection ist ein Blender. Zunächst sieht das Spiel sympathisch aus, schaut man aber genau hin, besteht die Landschaften aus eckigen Gebäuden, kantigen Bäumen, Laternen und sonstigen Objekten, wie man sie schon lange nicht mehr so minderwertig gesehen hat. Da nützen auch die schönen Automodelle nichts, denn selbst die Physik der Sprünge sorgt für reichlich Lacher.
Mein Fazit lautet daher: In erster Linie ist das Spiel unfair. Auf den zweiten Blick ist die Präsentation in den Rennen unterirdisch. Es gibt in der Tat viel zu erspielen und das Preis/Leistungsverhältnis hält die Waage, aber es ist definitv kein Spiel für Anfänger und Gelegenheitsspieler sondern eher für Hardcorezocker.
13.02.2012
Amazon.de hat das Spiel Asphalt: Injection noch vor Release um knappe 4 Euro gesenkt und verkauft das Spiel nun für 25,97 Euro. Ausgeliefert wird das Spiel zur Veröffentlichung am 22. Februar.
Partnerlink: Asphalt: Injection
29.01.2012
Wir haben erste Bilder in die Galerie geladen. Das Spiel wird 45 lizenzierte Fahrzeuge bieten.
Der Release ist am 22. Februar zum Preis von 29,99 Euro.
09.12.2011 angespielt
Auf der GamesCom 2011 haben wir eine Runde mit Asphalt Injection gedreht.
Die Grafik wirkt auf den ersten Blick äußerst scharfkantig, die Farbverläufe Butterweich. Aber man merkt auch, dass die höhere Auflösung wie auch im Heimkonsolensektor nun deutlich mehr Details von den Programmierern fordert. Das Gesamtbild wirkt demnach etwas kahl und einseitig. Nicht destotrotz ist diese erste Version schon erstaunlich gut spielbar.
Nach einer ungefähr 20 sekündigen Ladepause fängt das Rennen an. Nitros sorgen für einen kräftigen Schub, genau richtig wenn Schanzen in der Nähe sind um durch die Luft zu segeln. Gegner werden Burnout-like an die Wand gedrückt und Abkürzungen sorgen für den eigenen Vorteil. Die Runde führt durch ein Strandgebiet, ein trockenes Flußbett, vorbei an Berghängen und Klippen.
Items wie Nitros, Punktemultiplikatoren und Geld sind zahlreich auf der Strecke verteilt und nur einmal sammelbar. Mit dem Geld kann man aber in dieser Spielversion noch nichts anfangen, dürfte aber in der Verkaufsversion in neue Vehikel und Equipment investiert werden können.
Das Gameplay ist unglaublich schnell, aber es war keine Herausforderung das Rennen über die zwei Runden zu gewinnen.
Fazit:
Eine Überarbeitung der Grafik wäre noch in gewissen Details nötig, damit das Spiel nicht so kahl wirkt. Die Steuerung der Demo war leider nur mit einem Analogstick möglich, auch dies sollte man nach Belieben einstellen können. Mit einigen kleinen Verbesserungen in der Kaufversion dürfte das Spiel sicherlich Wertungen über 75% erhalten.

Memo
Es ist und bleibt halt leider nur ein Handyspiel…